Forum Trainer-Trainer

trainer-trainer.com

Welcome to the International Trainer Forum - Training by Understanding
 


Enjoy your training!
Admin Edwin Lemke: Home / Profile / Credentials / Blog


Search

show search options
  • Effektive Inhouse-TrainingsDateTue Feb 04, 2014 4:13 pm
    Topic by elemke. Forum: Kompetenzen

    Effektive Inhouse-Trainings

    Unternehmen, die sich dazu entscheiden, die Fortbildung ihrer Mitarbeiter intern zu organisieren, genießen dabei viele Vorteile – sie sollten allerdings auch den Schwierigkeiten dieses Prozesses begegnen können. Ein effektives Trainingsprojekt wird dabei immer mit einem erfahrenen und kompetenten Trainingsfachmann durchgeführt werden, um Lernprozesse erfolgreich (und kostengünstig) durchzuführen und abzuschließen.

    Im Folgenden finden sich einige Aussagen und Überlegungen aus Studien, Trainings- und Forschungsprojekten, die diese Erfahrung bestärken.

    Eine Investition in die Zukunft – der Subject Matter Expert
    Gerade für Fachinhalte, die in einem großen Umfang von vielen Dutzend Mitarbeitern geschult werden, gibt es viele Vorteile, diesen Trainingsprozess mit Subject Matter Experts (SME) durchzuführen. Einige Kriterien sind:

    SME´s
    • kennen die Organisation und benötigen dazu keine Vorinformationen
    • bringen internes Wissen und Glaubhaftigkeit in das Training mit
    • übernehmen Verantwortung
    • zeigen Stolz für ihre Tätigkeit
    • fördern Teamarbeit
    • können ihre Aufgaben mit verringerter Supervision erledigen
    • sind finanziell günstiger als externe Trainer
    • gewährleisten eine Trainingskontinuität für die Zukunft
    • sind ein Teil einer Unternehmenskultur, die beständiges Lernen und Veränderungen fördert

    Eine Tatsache ist allerdings: SME´s kennen zwar ihren Job – aber „Trainer“ ist typischerweise nicht Teil ihrer Stellenbeschreibung. Insofern gibt es viele Faktoren, die das Training gefährden.

    Dazu gehören, dass der SME
    • keine Lust auf Ausbildung hat – und auch nicht, sie auszuüben
    • nichts zur Erwachsenenbildung weiß – er kennt nur Schule und Uni
    • nicht weiß, wie er Kollegen in den Lernprozess einbinden kann
    • keine Erfahrung damit hat, Wichtiges motivierend zu visualisieren
    • die Zusatzbelastung vermeiden will
    • Vieles automatisch macht – und sich somit seinen einzelnen Arbeitsschritten nicht bewusst ist
    • Probleme hat, Wichtiges von Nice-to-know zu unterscheiden
    • nur einen Vortrag halten oder eine Powerpoint-Präsentation zeigen kann
    • allgemein Wissensvermittlung „direkt“ durchführt, was eher ein negatives Klima nach sich zieht


    Die Folge: Dies enttäuscht und frustriert erwachsene Lerner. Entweder lernen sie den Inhalt bereits während des Trainings nicht, oder sie haben es sehr schnell wieder vergessen. Das wiederum hat zur Folge, dass sie im schlimmsten Fall ihre Aufgaben nicht erledigen können, oder – im besseren Fall – wissen, wen sie fragen können. Beides kostet Zeit und Geld.


    Ein effektiver Trainer
    Ein SME kann dann effektive Trainings durchführen, wenn er ein Trainingsdesign gestalten kann, über die wichtigsten Prozesse informiert ist und bereits Erfahrungen gesammelt hat. Dieses Wissen und diese Erfahrung können in einem ziel- und handlungsorientiertem Trainertraining erworben werden.

    Die Trainer lernen dabei,
    • ein Trainings-Design zu erstellen
    • Trainingsabläufe zu strukturieren
    • Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden
    • Inhalte zu reduzieren und zu visualisieren
    • theoretische Überlegungen in praktische Arbeitsabläufe zu integrieren
    • Methoden und erweiterte Möglichkeiten kennen, alle Teilnehmer einzubinden und zu unterstützen – und von ihrem Wissen zu profitieren
    • einen konstruktiv-entwickelnden Ansatz zu nutzen, um das Wissen, die Fertigkeiten und die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu erkennen und in einem neuen Licht zu sehen.
    • in Zukunft Trainings zu entwickeln


    Ein Trainertrainng ist unumgänglich

    Diese Fähigkeiten können nicht ausschließlich angelesen werden; sie werden den zukünftigen Trainern am besten in einem mehrtägigen face2face-Training vermittelt. Dabei gilt: Je mehr Zeit für ein intensives Erleben und Sammeln von Erfahrungen bereit steht, umso nachhaltiger ist das Lernerlebnis. Und der Lehrtrainer sollte natürlich qualifiziert und erfahren sein – denn Studien haben gezeigt, dass Trainer dann mehr effektive Kompetenzen zeigen, wenn sie
    • Qualifiziert sind und eine formelle Ausbildung haben
    • Erfahren sind und viele Jahre lang in einer Trainingsposition tätig waren

    Außerdem: Ein externer Trainer mit spezieller Expertise kann eingefahrene Kommunikationsstrukturen erkennen und gegebenenfalls in Frage stellen, sofern sie Abläufe störten – und auch kleine Änderungen anregen, die die Mitarbeiter erarbeiten.
    Ein Unternehmen kann nicht sicherstellen, dass der beste Return für die Trainingskosten und die beste Qualität der Trainingsziele erreicht werden, wenn bekannt ist, dass ein professionell weniger ausgebildeter Trainer weniger effektiv ist.



    Quellen:


    Donovan-Wright, Mary Anne
    How Teaching Employees to Be Trainers Pays Off.
    June 27, 2002
    http://www.workforce.com/articles/how-teaching-employees-to-be-trainers-pays-off

    Gauld, D & Miller, 'The qualifications and competencies held by effective workplace trainers', Journal of European Industrial Training, vol. 28, no. 1, pp.8-22.
    Published version available from:
    http://dx.doi.org/10.1108/03090590410513866

    Harper, Pamela
    Choosing Training that Works. Investigating training options and establishing goals will increase the potency of employee training.
    July 1, 2008
    http://www.nyreport.com/index.cfm?fuseaction=Feature.showFeature&FeatureID=642

    Lester, Amelia
    Becoming Adult Learners: Principles and Practices for Effective Development. An Interview with Lecturer on Education Eleanor Drago-Severson, Harvard Graduate School of Education
    February 1, 2005
    http://www.gse.harvard.edu/~news/features/dragoseverson02012005.html

    Muir, Guila:
    Building an In-House Training Team:
    An Organization–Wide Approach to Saving Money and Time, 2010
    http://mgmt.talkingvillage.com/file.ashx?id=106

    OECD: Schaffung effektiver Umfelder zum Lehren und Lernen:
    Erste Ergebnisse aus der Internationalen Lehr- und Lernumfrage der OECD.
    Bedingungen für effektives Lernen, 2009. S. 4.
    http://www.oecd.org/edu/school/43021590.pdf

  • mind42DateTue Jan 14, 2014 1:31 am
    Topic by elemke. Forum: Visualization

    mind42 is a great tool for mindmaps - either you can use it for brainstorming or collecting your participants´ knowledge.
    It is a free online program -
    and you can even use it for collaboration.

    Find an example about a global training planning at http://mind42.com/mindmap/d7bf005a-a1c4-...e0-96afac2ff17e.

  • Mind42 - a free online toolDateTue Jan 14, 2014 1:26 am
    Topic by elemke. Forum: Tools

    Mind 42 provides you with online mindmaps -
    you even can collaborate.

    Find it at mind42.com.

  • Prezi - a free online presentation toolDateTue Jan 14, 2014 1:18 am
    Topic by elemke. Forum: Tools

    Prezi is a wonderful tool for presentations.
    It is a free online program. The most obvious differences to Powerpoint:
    You can use zoom and turns.

    Find the tool at prezi.com

  • PreziDateTue Jan 14, 2014 1:11 am
    Topic by elemke. Forum: Visualization

    Prezi is a wonderful tool for presentations.
    It is a free online program. The most obvious differences to Powerpoint:
    You can use zoom and turns.

    Find an example about cultural competence at http://prezi.com/1zyk5ifi7qof/cultural-competence/#.

  • Overview about Tools for VisualizationDateFri Jan 10, 2014 5:24 pm
    Topic by elemke. Forum: Tools

    Visual-literacy.org is a great website about visualization;

    you find special information about tools for visualizations in training and business at

    http://www.visual-literacy.org/pages/map...adar/radar.html

    [[File:Mapping Tools in Overview.jpg|none|200px|200px]]

  • Visual ExcellenceDateFri Jan 10, 2014 5:14 pm
    Topic by elemke. Forum: Visualization

    A general overview about some rules for visualizations:

    Use these five dimensions – and your visualizations will look clear, consistent and captivating.

    Choosing the appropriate picture type
    Choose the right visualization format and graphic elements.
    Use simple icons - a realistic image – abstract diagram – visual metaphor – geographic map.

    Using retinal variables correctly
    Use basic graphic elements as size, shape, color or position to map information unto space.

    Respecting design principles
    Use alignments to create groups and borders.
    Employ repetition to create unity.
    Use contrast to focus attention.
    Group things that are similar closely together.
    Be consistent in your use of color, shapes and symbols.

    Avoiding pitfalls
    Don´t overload it with unstructured elements.
    Don´t oversimplify your messages.
    Avoid overused or stereotypical pictures.
    Try not to abuse or confuse with visual schemas.
    Make ambiguous forms clear with labeling.

    Innovating!
    Make your visualization unique, insightful and appealing:
    Reframe issues by presenting them in a different way.
    Surprise your viewers by breaking expectations.
    Intrigue them through new metaphors, patterns and visual effects.
    Most innovative visualizations combine and incorporate reframe, surprise and intrigue.

    With the advantage of the power of visualization you can expect the benefits:
    Attention – motivation – comprehension – memorability.


    At http://www.visual-literacy.org/stairs_of...irs_of_viz.html
    you find a great visualization about visual excellence and these five steps which I have summarized here.

  • Priming – or Pygmalion effect?DateThu Jan 09, 2014 2:34 pm
    Topic by elemke. Forum: Methods

    In training it seems to be common sense that my expectation as a trainer can influence learner´s performance. The Pygmalion effect (or Rosenthal effect) showed that students become more successful when the trainer believes that the learner is doing great. This can even happen subconsciously – the trainer does not consciously know what he is doing to support the learner, he is supporting without being aware of it.
    The term priming, however, includes that the trainer is directing the students consciously into a specific direction. A specific word, used by the trainer, influences the learner´s opinion, knowledge or attitude.
    I first noticed this effect in the late 1990s when Robert Dilts (http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Dilts) used this technique in a seminar. He was using the word “right” several times within a couple of minutes, either in the meaning of the direction or in the meaning of “correct”. Then being asked to mark any spot on a blank sheet of paper the audience mostly put their spot on the right hand side of the paper…
    At the same time a study showed that “participants for whom an elderly stereotype was primed walked more slowly down the hallway when leaving the experiment than did control participants”
    (John A. Bargh, Mark Chen, and Lara Burrows: Automaticity of Social Behavior: Direct Effects of Trait Construct and Stereotype Activation on Action. Journal of Personality and Social Psychology, 1996, Vol. 71, No. 2, 230-244. – find the article in the attachment: Bargh_Chen_Burrows - Priming.)

    Some youtube videos also illustrate this effect:
    http://www.youtube.com/watch?v=5g4_v4JStOU
    http://www.youtube.com/watch?v=i1OVhlRpwJc
    http://www.youtube.com/watch?v=HRAKt0GakJM

    The idea to influence the positive approach to learning and specific success is also integrated into the theory of Appreciative Inquiry. Using this method for a positive future within a group or organization the focus is strongly set on successes and positive experiences in order to create ideas for new possibilities in the future (find more about AI in the attachment: Gervase Bushe - Feature Choice - Foundations AI).

    So what does this mean for me as a trainer?
    Simply said: Be aware of what you are saying. Even a single word may influence your participants` mind set. I remember a trainer who told the audience that the following topic will be very difficult, that it is difficult to learn, that he knows that he has to repeat the content several times… And the result? The group moaned about the training.
    Whereas I got the result that the participants were in a total different mood of curiosity and energy and that they were convinced that the issue was very easy to understand when I was permanently talking about an easy-to-understand-and-to-practice topic.

    Another personal observation is, for example, that if I mention “visualization” and if I obviously pay attention to markers and paper before learners start a little presentation they will create much more colorful and creative flipcharts than in comparison if I do not give any remark about it.

    So be aware of what you are saying. Think about how clever people are (they are! It is your task as a trainer to meet their model of their world) and how easy the key message is to understand (it is! It is your task as a trainer to prepare it this way and to know about it). And then you will easily deliver messages about new possibilities and success.
    And get success at the end on your own. What an option!

  • In the training roomDateTue Dec 31, 2013 1:08 am
    Forum post by elemke. Topic: In the training room

    Prepare some flipcharts about

    - Welcome
    - Goals
    - Topics
    - ...

    In opposite to Powerpoint you can stick them at the wall so that participants can always look and repeat.

    [[File:Welcome.jpg|none|auto]] [[File:Goals.jpg|none|auto]] [[File:Daily Events.jpg|none|auto]] [[File:Content.jpg|none|auto]]

    - as examples.

  • In the training roomDateFri Dec 27, 2013 7:46 pm
    Topic by elemke. Forum: The Beginning

    While participants enter the training room it might both relax as well as prepare for the training topic to "show" a special presentation via Powerpoint - as a kind of film.

    Take the attachment as example:

  • Evaluation with MoodleDateFri Jun 05, 2009 5:55 pm
    Topic by elemke. Forum: Tools

    If you want to use Moodle as a tool to start an evaluation of your trainings -
    hit http://moodle.com/.

    Moodle says:
    "Moodle is a course management system designed to help educators who want to create quality online courses. The software is used all over the world by universities, schools, companies and independent teachers. Moodle is open source and completely free to use."

    Moodle will then be able to provide you with all the data which have been collected by answering the questionnaires.

Content created by elemke
posts: 26
Place: Bonn
Sex: male
Trainer-Trainer



Contact: info@edwin-lemke.de

Visitors
0 Members and 5 Guests are online.

We welcome our newest member: ElenaHillman
guest counter
Today were 22 (yesterday 248) guests online.

Board Statistics
The forum has 243 topics and 253 posts.

0 members have been online today:




Xobor Forum Software von Xobor | Forum, Fotos, Chat und mehr mit Xobor